Mit Menstruationstasse schwimmen gehen...

10.02.2019

Neben dem ökologischen Gedanken eine Menstruationstasse zu verwenden, hat mich auch die Schwimmtauglichkeit des Cups überzeugt. Viele Tamponbenutzerinnen von euch kennen vielleicht das unangenehme Gefühl des nassen Rückholbändchens zwischen den Beinen. Abgesehen davon, dass ich keine Ahnung hatte, wie ich dieses Schnürchen am besten verstecken könnte. Ich war diesbezüglich sehr kreativ - von Schnur zwischen den Pobacken, zwischen den Schamlippen, zusammengeknödelt in der Scheide bis hin zur Kürzung des Rückholfadens, hatte ich sämtliche Varianten probiert und trotzdem Angst, dass der Tamponfaden zu sehen sein oder Schwierigkeiten beim Entfernen machen wird. Nach dem ausgiebigen Schwimmen, hatte sich der Tampon vollgesogen und sollte gewechselt werden. Weil mir das ständige zur Toilette gehen auf die Nerven ging, ließ ich das Wechseln manchmal aus. Dann konnte es leicht passieren, dass ein zu kräftiges Niesen oder Lachen ein nasses Badehöschen zur Folge hatte. Zum Glück habe ich diese Unannehmlichkeit nicht mehr, denn meine Menstruationstasse hat kein Rückholschnürchen und ist komplett dicht, sodass sie nach dem Schwimmen auch nicht geleert werden muss. Außerdem ist es wesentlich hygienischer, weil durch das Abdichten keine gefährlichen Keime aus dem Wasser in die Scheide dringen können. Hast du mehr Fragen zur Anwendung der Menstruationstasse? Dann besuche einen Workshop von mir oder veranstalte eine NaMo-Party. Nähere Informationen findest du bei den entsprechenden Menüpunkten auf dieser Website.

Frohes Schwimmvergnügen wünscht dir Jannine von NaMo